Überschrift: Callback

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Oualitatives Merkmal

Personengebundenes Merkmal, das durch Ausprägungen unterschiedlicher "Qualitäten" definiert ist, z.B. Beruf, Bundesländer, Geschlecht. Zu beachten ist, daß ein qualitatives Merkmal nicht dadurch zu einem quantitativen Merkmal wird, daß man den einzelnen Ausprägungen Zahlen zuordnet. Die Führerscheinklasse z.B., deren Ausprägungen durch die Zahlen 1,2,3...charakterisiert werden, ist natürlich ein qualitatives Merkmal.


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Qualitative Analyse

Untersuchungen mit dem vorrangigen Ziel, Bewertungen, Motivationen, Einstellungen, Funktionen und Vorstellungsbilder zu ermitteln, gegebenenfalls unter Verzicht auf exakte Größenordnungen oder repräsentative Querschnitte im langläufigen Sinne. Es sind Studien mit stark zielgruppenqualifizierten Fragen, sehr niedrigen Fallzahlen und sehr vielen offenen Fragen. Beispiele: Visual Transfer, Creative Hörfunkspots.


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Quantitatives Merkmal

Ein zahlenmäßiges Merkmal wie der Anteil der Berufstätigen einer Grundgesamtheit, der Anteil der Haushaltsführenden, die einen bestimmten Sender hören oder die Hörer eines Senders, die in einer durchschnittlichen Stunde zwischen 6-18 Uhr Sender xy hören.


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Random-Route-Stichprobe

Das Verfahren, nach dem Zielpersonen ausgewählt werden. Die Auswahl der Befragten unterliegt einem Zufallsverfahren, das mehrere Schritte umfaßt. Begehungs-Random: Der Interviewer bekommt aus dem Sampling Point als zufälligen Ausgangspunkt einen Straßennamen und eine Hausnummer vorgegeben. Dort wird jeder x-te Haushalt notiert. Im nächsten Schritt erfolgt die Haushaltsauswahl. Aus der resultierenden Haushaltsliste wählt das Institut per Zufallsverfahren jeden y-ten Haushalt aus. Ebenfalls per Zufallsverfahren (z.B. Schwedenschlüssel) wird aus dem Haushalt eine Befragungsperson ausgewählt. Genau diese ausgewählte Person, von der dem Interviewer Startstraße, Hausnummer Ausweichmöglichkeiten, Haushaltsgröße vorgegeben wurden, muß der Interviewer befragen. Telefon-Random: beispielsweise wird jede 10. Telefonnummer vorgegeben oder nach der "Last Birthday"- Methode im Haushalt vorgegangen.


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Rangreihe

eine nach Größe und Wertigkeit geordnete Auflistung der Einzel- oder Durchschnittsstunden eines oder mehrerer Belegungskriterien.


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Rundfunkstaatsvertrag/ Landesmediengesetze

eine in den alten und neuen Bundesländern gleichermaßen geltende Rundfunkordnung, die zum 1. Januar 1992 in Kraft trat. Der Staatsvertrag enthält in Form eines Artikelgesetzes insgesamt 5 in sich geschlossene Vertrags-und Gesetzeswerke, nämlich den Rundfunkstaatsvertrag, den ARD-Staatsvertrag, den ZDF-Staatsvertrag, den Rundfunkgebührenstaatsvertrag, den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag in Ergänzung durch den Bildschirmtext-Staatsvertrag und Vorschriften über In-und Außerkrafttreten bisheriger Regelungen, einige Übergangsbestimmungen und Kündigungsvorschriften. In Niedersachsen und Hessen erlaubt die Landesmedienanstalt keine regionale Werbung.


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S&P (Schmidt + Pohlmann) Daten

Die S+P Daten werden von der Nielsen-Werbeforschung erhoben. Mittels Senderlisten der Sender und Mitschnitten der Programme/Werbeblöcke erhebt Nielsen, welche Produkte zu welcher Zeit an welcher Stelle (Placierung) im Werbeblock pro Sender beworben wurden. Durch hinterlegte Preislisten können Bruttoumsatz-Zahlen einzelner Medien zugeordnet werden. S+P Daten werden täglich erhoben und in unterschiedlicher Detaillliertheit je nach Kundenwunsch zur Verfügung gestellt.


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Schon mal gehörter Sender

Frage aus der Media Analyse nach den Sendern, die man überhaupt schon mal gehört habe. Diese Frage wird ohne Vorgabe eines Zeitraums gestellt. (Schon mal gehörte Sender -> Weitester Hörerkreis -> Hörer Gestern).


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Segmentation

Die Segmentation ist eine spezielle Form der Diskriminanzanalyse, deren Grundprinzip darin besteht, eine Grundgesamtheit nach einem vorgegebenen Außenkriterium so zu untergliedern, daß die dabei entstehenden Segmente sich hinsichtlich dieses Außenkriteriums möglichst deutlich unterscheiden. Es handelt sich um rechnergestützte Programme, die jeweils jede Gesamtheit in zwei Segmente und jedes dieser wiederum in zwei Segmente aufteilen, so daß sich von Ebene zu Ebene die Zahl der Segmente verdoppelt und ein sogenannter Segmentationsbaum entsteht. Die Unterteilung der Grundgesamtheit erfolgt sukzessive jeweils anhand derjenigen unabhängigen Variablen, die zu Segmenten mit möglichst großer Intragruppenhomogenität bezüglich der Ausprägungen des Außenkriteriums führt. Ziel der Aufspaltung ist, durch die Gruppierungen einen möglichst hohen Varianzanteil der abhängigen Variablen zu erklären. In der MA wird das Segmentationsverfahren nach Belson angewendet, dessen Ausgangspunkt für den Hörfunk der Weitester Hörerkreis ist.


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Sinus Millieus

Hierbei handelt es sich um eine Klassifizierung der Bevölkerung. Der Milieu-Ansatz von Sinus Sociovision zielt darauf ab, Status und Veränderungen in den Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung vor dem Hintergrund des sich vollziehenden Wertewandels zu beschreiben und prognostizieren. Sinus-Milieus fassen Menschen zusammen, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Neben Konsumdaten stehen somit auch psychographische Informationen zur Verfügung. Sinus-Milieus lassen sich z.B. in der VuMA auswerten. Viele Markenartikler verwenden die Sinus-Milieus zur Zielgruppenbeschreibung und Marketingplanung.


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Sonderwerbeformen

Werbekurz-/Langsendung: Integration der Werbeaussage in ein eigenes redaktionelles Umfeld Tandem-Spot: Schaltung zweier Spots vor und hinter einem anderen Spot Live-Spot: der Sprecher einer Redaktionssendung moderiert direkt die Hauptinhalte der Werbebotschaft, vermittelt dem Spot so Programmnähe Programm-Spot/anmoderierter Spot: Aufteilung der Gesamtwerbezeit von 45 Sekunden in Live-Anmoderation, vorproduziertem Spot, Live-Abmoderation Patronat/Sponsor-Sendung: Ein Magazin wird unter dem Produkt-oder Herstellernamen patroniert (gestaltete Werbesendungen), Splitten des Werbeanteils ist möglich. Promotion-Spiel: unter der Beteiligung eines Sprechers, Spielleiters, wie zum Beispiel des weißen RTL-Wagens mit Abbildung von Produkt-oder Aktionsmotto moderiertes Zielgruppenmagazin: für junge Hörer, Haushaltsführende, männliche Hörer


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Sponsoring

Sponsoring ist eine Form der Schaffung von Publicity für Unternehmen. Als Sponsoring gilt jeder Beitrag eines nicht im Bereich der Produktion von audiovisuellen oder privaten Unternehmens zur Finanzierung von Programmen, mit dem Ziel, seine Namen, seine Marke, sein Erscheinungsbild, seine Tätigkeit oder seine Leistung zu fördern. Gerade die sportlichen, kulturellen und sozialen Aktivitäten von Personen bzw. Organisationen stehen im Vordergrund der redaktionellen Beiträge der Massenmedien.Durch Sponsoring versucht ein Unternehmen mittels optischer oder akustischer Zeichen in das redaktionelle Umfeld der Medien zu gelangen und eine möglichst breite Masse zu erreichen. Sponsoring basiert auf der Idee des Image-Transfers: Der Sponsor profitiert vom Image des gesponserten Mediums , aber auch umgekehrt. Die EG-Richtlinie sieht für das Sponsoring zwei Artikel (17 und 18) vor: Artikel 17.1 Nennung des Sponsors, Artikel 17.2 Redaktionelle Unabhängigkeit, Artikel 17.3 Verbot der Verkaufsförderung Artikel 18.1 und 18.2 Verbotenes Sponsoring


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Stammhörer

Die MA-Definition lautet: Personen, die 4, 5 oder 6 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio bzw. einen bestimmten Sender hören.(siehe auch Gelegentlicher Hörer).


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Stichprobe

Eine Stichprobe ist eine Auswahl von Personen oder Haushalten, die stellvertretend für x Personen oder Haushalte aus der Grundgesamtheit stehen (=Teilerhebung).Eine Stichprobe sollte dabei ausreichend groß sein, um eine sinnvolle Aussage auch für kleinere Untergruppen machen zu können. Man unterscheidet zwei Auswahlverfahren für die Bildung repräsentativer Stichproben. Quoten-Stichprobe: Die Auswahl der Befragten erfolgt anhand eines Quotenplans, der in seiner Struktur der Grundgesamtheit entspricht. Die Teilauswahl wird analog zur Verteilung einiger Merkmale (meist demografische Merkmale) der Grundgesamtheit aufgebaut. Der Interviewer sucht sich dann die Befragungspersonen nach diesem Quotenplan. Die Repräsentanz kann durch statistische Fehlerberechnung gesichert werden. Diese Stichprobenauswahl basiert nicht auf einem Zufallsmechanismus. Random-Stichprobe Das Verfahren, nach dem Zielpersonen ausgewählt werden. Die Auswahl der Befragten unterliegt einem Zufallsverfahren, das mehrere Schritte umfaßt. Begehungs-Random: Der Interviewer bekommt aus dem Sampling Point als zufälligen Ausgangspunkt einen Straßennamen und eine Hausnummer vorgegeben. Dort wird jeder x-te Haushalt notiert. Im nächsten Schritt erfolgt die Haushaltsauswahl. Aus der resultierenden Haushaltsliste wählt das Institut per Zufallsverfahren jeden y-ten Haushalt aus. Ebenfalls per Zufallsverfahren (z.B. Schwedenschlüssel) wird aus dem Haushalt eine Befragungsperson ausgewählt. Genau diese ausgewählte Person, von der dem Interviewer Startstraße, Hausnummer Ausweichmöglichkeiten, Haushaltsgröße vorgegeben wurden, muß der Interviewer befragen. Telefon-Random: beispielsweise wird jede 10. Telefonnummer vorgegeben oder nach der "Last Birthday"- Methode vorgegangen.


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Streuplankosten

Dieser Wert sagt aus, wieviel die plazierten Schaltungen kosten (Planevaluierung).


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Streuverlust/Fehlstreuung

Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Media-Zielgruppe angehören.


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Tabellierungen

Tabellierungen ermöglichen eine Auswertung von Daten anhand von verschiedenen Zielgruppen und entsprechen in ihrer Darstellung einer Kreuztabelle. Der Vorteil von Tabellierungen ist, daß nicht nur Sender gegen Zielgruppen ausgewertet werden können, sondern auch Zielgruppen gegen Zielgruppen. Die Stärke dieser Form der Darstellung liegt in der Übersichtlichkeit: Es können mehrere Zielgruppen nebeneinander bzw. eine Zielgruppe mit mehreren Leistungswerten dargestellt werden.


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Tagesablaufschema

Um zu ermitteln, welche Tätigkeit eine Befragungsperson an einem Tag ausgeübt hat, und welche Medien dabei genutzt wurden ( In der ma ist der Tagesablauf in 15 Minuten Intervalle aufgeteilt (5-24 Uhr ).


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Tausend-Hörer-Preis (THP)

Begriff für den Tausend-Nutzer-Preis, nur auf den Werbeträger Hörfunksender bezogen. Preis pro 1000 Hörer eines Senders, wobei jede Person nur einmal in die Rechnung eingeht. Formel: Kosten x 1000 geteilt durch Nettoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: THP= TKP bei einem Sender.


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Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Dieser Wert gibt in Euro an, wie hoch die Kosten sind, um bei einem Werbeträger 1000 Kontakte zu erreichen. Er gibt damit eine wesentliche Aussage über das Preis/Leistungsverhältnis. Formel: Kosten x 1000 geteilt durch Bruttoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: TKP=THP bei einem Sender.


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Verbrauchs-und Medienanalyse (VuMA)

Die VuMA ist die derzeit aktuellste Markt-Media-Studie für die Mediaplanung mit Konsumzielgruppen in elektronischen Medien. Ziel ist die Beschaffung zielgruppenqualifiziernder Merkmale zur Optimierung von Planungsinstrumenten. Es werden repräsentative Daten zu Lebens-und Konsumgewohnheiten, Informations-und Mediennutzungsverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung erhoben. Auftraggeber: ARD, RMS und ZDF (=Verbrauchs- und Medienanalyse)


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Überschneidungen

Die Überschneidung mehrerer Werbeträger. Die externe Überschneidung bedeutet, daß zwei oder mehrere verschiedene Werbeträger denselben Nutzer haben, also die Überschneidung der Nutzerschaften zweier oder mehrerer Medien. Im einfachsten Fall hört ein Nutzer z.B. zwei Hörfunksender. Für Werbemaßnahmen bedeutet die Überschneidung eine Erhöhung des Kontakts, bei gleicher Nettoreichweite. Die interne Überschneidung dagegen bedeutet, daß bei mehrfacher Belegung eines Werbeträgers die Nutzer (Hörer) dieses Werbeträgers natürlich auch häufiger Kontakt mit der Werbung haben, also die Überschneidung innerhalb der Nutzerschaft mehrerer Ausgaben eines Mediums. Bei einem Sender mit hoher Stammhörerschaft ist die interne Überschneidung sehr hoch. Je höher die interne Überschneidung, desto höher ist der Werbemittelkontakt, desto niedriger ist aber auch die erzielte Nettoreichweite.


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