Überschrift: Callback

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Laufzeit einer Kampagne, eines Mediums

Die Zeitdauer der Werbewirkung von Werbemitteln. Große Bedeutung bekommt die Laufzeit bei saisonaler Werbung oder bei Produkten mit kurzen Einkaufsintervallen, wo nach dem Kampagnenzeitraum nicht mehr die gewünschten Kontakte erbracht werden.


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Lift Style Research

Quantitative (Konsumverhalten), soziodemografische (Medianutzung) und qualitative (Aktivitäten, Interessen, Meinungsäußerungen) Erhebungsmerkmale der Befragten werden miteinander verbunden. Hinzu kam die Single-Source-Erhebung, eine komplexe Untersuchung, die sich auf einen einzigen Datenbestand stützte.


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Marketing

produktorientiertes Konzept: Das Wesen des Marketing besteht danach darin, Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen erstellt, mit Hilfe von bestimmten absatzpolitischen Maßnahmen an den Verbraucher zu bringen. marktorientiertes Konzept: Die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher sind in den Mittelpunkt der unternehmerischen Entscheidung gerückt. Die Unternehmen sehen ihre Aufgabe in der weitgehenden Bedürfnisbefriedigung. Das Marketing ist danach kein Funktionsbereich der Unternehmung mehr, sondern richtungweisend für den gesamten unternehmerischen Entscheidungsprozeß. Marketing ist das Finden und Erfinden von Problemen, deren Bewußtmachung sowie das Anbieten von Lösungen unter Erzielung eines Gewinns.


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Marktanteil

Der Marktanteil eines Hörfunkprogramms bzw. einer Gruppe von Hörfunkprogrammen gibt an, wie groß der prozentuale Anteil der Hördauer des Senders bzw. der Sendergruppe an der Hördauer aller Sender ist.


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Marktforschung

Marktforschung ist die systematische Sammlung, Analyse, Aufbereitung und Interpretation von Daten über dem Markt (z.B. Medien, Konsument) und deren Beeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheidungen.


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Media-Analyse (MA)

Die MA ist eine von der ag.ma jährlich durchgeführte Multi-Media-Analyse, deren Ziel die Unter-suchung der Leistung von Werbeträgern (Print, Hörfunk, TV, Plakat, Kino) und deren Nutzern ist. Es werden neben der Mediennutzung hauptsächlich soziodemografische Merkmale erhoben. Die Daten werden zum einen in Form von Rohdatensätzen bzw. aufgearbeiteten Datensätzen (Basis für die Media-Planung) und zum anderen in Form von gedruckten Berichten zur Verfügung gestellt. Sie ist die wichtigste Datenquelle für die Mediaplanung von Print und Hörfunk. Auftraggeber: alle AG.MA Mitglieder.


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Media-Mix

Mediaeinsatz in mehreren Mediagattungen (z.B. Zeitung/Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen, Plakat, Kino). Weiterhin wird festgelegt, welche Aufgaben die einzelnen Mediagruppen im Rahmen der Kampagne erhalten und wie das zeitliche Zusammenspiel laufen soll.


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Media-Selektion

Auswahl von Werbeträgern mit Hilfe von Analysen (Rangreihen, Tabellierungen) und nach diversen Leistungswerten.


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Mediabriefing

Aufstellung aller für die Media-Planung relevanten Fakten. Im wesentlichen sind es Informationen über Hersteller, Produkt, Marktsituation, Werbeetat, Zielsetzungen und Gestaltungskonzeptionen.


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Motive

Motive sind die Ausprägung der Produktwerbung, also die Abfolge des Spots, der tatsächlich gesendet wird. Für den Hörfunksender sind es Audiodaten, für den Fernsehsender Videodaten.


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Motivsplit

Für verschiedene Sender werden unterschiedliche Motive eines Produktes gestaltet und geschaltet, angepaßt an die zu erreichende Zielgruppe innerhalb der jeweiligen Hörerschaft oder an das Format der Werbeträgers.


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Musikfarben = Musikformate

AC=Adult Contemporary Oldie based AC = Sender, die eine Variation von Titeln aus 60ern, 70ern und 80ern spielen und diese mit aktuellen Titeln ergänzen, meistens präferiert von dem älteren Alterssegment der Kernzielgruppe. Current based AC = Sender, die eine Variation aus den aktuellen Titeln und Recurrents spielen und diese mit 80ern und 70ern ergänzen. Euro AC = verstärkt deutsche, italienische und französische AC-Titel kombiniert mit englischsprachigen AC-Titeln bzw. deutschsprachigen Popmusik-Titeln. Soft AC = Softere und ruhigere AC-Titel. Soft AC-Stationen senden in den Abendstunden sehr häufig Love Songs, ergänzt mit Liebesgrüßen, Partnersuche etc. Hot AC = Progressive AC-Titel und konservative CHR-Titel CHR Adult Contemporary Hit Radio Ausschließlich die aktuellen Hits, 30-40 Titel, ergänzt durch Recurrents und einige wenige Titel aus den 80ern. ZG: 14-24 Jahre Mainstream CHR Popmusik Dance oriented CHR Dancefloor, Charts Rock oriented CHR Rocktitel CHR Klassik Programme, bei denen klassische Musik im Vordergrund steht EHR European Hit Radio schnelle Rotation der Stücke mit schneller und dynamischer Moderation; ZG: 18-29 Jahre, eher männlich MOR Middle of the Road Ein Format für jedermann mit internationaler Musik, der Anspruch lautet, jedem alles zu bieten. Redaktionelle Inhalte spielen eine wesentliche Rolle. ZG: 35-55 Jahre Mainstream MOR programmlicher Schwerpunkt bildet die Musik Full-Service-MOR programmlicher Schwerpunkt ist das Wort, Musik als begleitendes Element EZ Easy Listening soft,entspannend, beruhigend, leicht, meist nur ein Programm-Bestandteil AOR Album oriented Rock sehr rockmusikintensives Format mit abwechslungsreichem Musikmix und redaktionellen Elementen in untergeordneter Rolle; ZG: 18-36 Jahre, eher männlich N/T News und/oder Talk mehr oder weniger nur Wortelemente News = Nachrichtenblöcke von 20 Minuten, mit der wichtigsten Nachricht zu Beginn Talk = Talkshows, Shows mit Interviewgästen und Ratgebershows News Talk = die wichtigsten Zeiten sind reine Nachrichtenprogramme, der Rest sind Talkshows unter Mitwirkung der Hörer


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Netto-Reichweite

Anzahl der Personen, die von einem Werbeträger bzw. einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden. Dabei werden Doppel- und Mehrfachkontakte nicht berücksichtigt, d.h. jede Person geht nur einmal in die Rechnung ein, egal wieviele Kontakte sie gehabt hat.


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Nielsen-Gebiete

Dabei handelt es sich um die von dem amerikanischen A.C. Nielsen Marktforschungsinstitut vorgenommene Einteilung eines Landes in ungefähr gleichgewichtige Gebiete. In Deutschland bestehen folgende Nielsen Gebiete: Gebiet 1: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen Gebiet 2: Nordrhein-Westfalen Gebiet 3a: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Gebiet 3b: Baden-Württemberg Gebiet 4: Bayern Gebiet 5a: Berlin West Gebiet 5b: Berlin Ost Gebiet 6: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Gebiet 7: Thüringen, Sachsen Hinzu kommen 13 Nielsen Ballungsräume, das sind Großstädte und Umgebung bzw. Gebiete wie Rhein-Main und Rhein-Neckar. Die Kaufkraft ist in diesen Gebieten wesentlich höher als in ländlichen Gebieten.


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Overlapping (over-spill)

Die Empfangbarkeit oder Nutzung eines Hörfunk- oder TV-Senders über seine Ländergrenzen ( bzw. Kernsendegebiet) hinaus.


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p-Werte

Werbetreibende wollen genaue Auskunft darüber haben, welche Personen intensiv Kontakt mit einem Medium haben. Um die Qualität mitauszudrücken, gibt es die p-Werte. Sie berücksichtigen die Wahrscheinlichkeit einer Person, zu einer bestimmten Sendestunde mit einem Programm Kontakt zu haben. Dadurch werden interne Überschneidungen und externe Überschneidungen in der Reichweitenberechnung berücksichtigt. Der p-Wert wird u.a. für die Errechnung der "Hörer pro Tag" benötigt. Jedem Befragten wird ein Wert zugewiesen, der ausssagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß er zu einer bestimmten Stunde ein Programm hört. Dieser Wahrscheinlichkeitswert -der p(robability)-Wert liegt zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % und 100%). In der MA werden p-Werte für den durchschnittlichen Werktag berechnet (Montag bis Samstag), das Verfahren nennt sich Segmentation. Für die Berechnung der p-Werte benötigt man folgende Abfragen im Interview: - Weitester Hörerkreis - Weitester Hörerkreis im Zeitabschnitt = es wird werktags innerhalb eines Zeitabschnitts normalerweise mindestens einmal pro Woche Radio gehört, - Tagesablauferhebungen in Viertelstundenabschnitten - Diverse Angaben zum Nutzungsverhalten Das Segmentationsverfahren verläuft schrittweise: 1. Schritt: Alle Befragten, die Radio X normalerweise nicht hören, bekommen den p-Wert 0, alle anderen bekommen einen größeren Wert als 0. 2. Schritt: Nun werden Gruppen gebildet, in denen die Hörfunknutzung zu dem definierten Zeitpunkt besonders unterschiedlich sind. Das können z.B. Altersgruppen, Bildungsgruppen usf. sein. Die neuen Gruppen werden weiter unterteilt und das immer nach dem Kriterium, möglichst unterschiedliches Nutzungsverhalten zu erreichen. Nach jedem Teilungsprozeß wird den Befragten ein - neuer - p-Wert zugewiesen. Am Ende des Verfahrens hat jeder Befragte "seinen" p-Wert, der seine individuelle Nutzung eines Programms wiederspiegelt.


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Planevaluierung

Erstellung und Optimierung eines Mediaplanes mit verschiedenen Medien/Belegungseinheiten und Frequenzen.


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Produktgruppenausschluß

Bei einigen Hörfunksendern wird sichergesellt, daß nicht mehr als ein Produkt einer Produktgruppe innerhalb eines Werbeblocks gesendet wird (Konkurrenzausschluß).


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