Gelegenheitshörer
Personen, die 1, 2 oder 3 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio hören. Ein Hörer, der eine Hörerwahrscheinlichkeit zwischen 42% und 58% im weitesten Hörerkreis aufweist, wird als gelegentlicher Hörer kategorisiert. (siehe auch Stammhörer).
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Gewichtung
Ist eine Rechenoperation mit dem Ziel einer Bewertung von Elementen oder Teilgruppen, um in Stichproben auftretende Verzerrungen zur Grundgesamtheit richtigzustellen. Es werden einzelne Personensegmente ihrer Bedeutung entsprechend gewichtet. Technisch verläuft die Gewichtung in mehreren Schritten (iteratives Verfahren).
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GRP Gross Rating Point (Bruttoreichweite in %)
Eine rein rechnerische Meßgröße für die Bewertung von Mediaplänen. Es handelt sich um die addierte Anzahl der Kontakte ohne Berücksichtigung von Überschneidungen und wird in Prozent angegeben. Er drückt somit die prozentuale Bruttoreichweite aus. GRP-Werte sind Durchschnittswerte, die für die Kontaktqualität eines Mediums keinerlei Aussagewert haben. In ihnen schlägt sich jedoch der Werbedruck wieder, der erforderlich ist, ein bestimmtes Werbeziel zu erreichen. Es gibt verschiedene Formeln, um den GRP zu berechnen: 1. GRP = Kontakte in Mio. geteilt durch Zielgruppenpotential in Mio x 100 2. Reichweite in % x Durchschnittskontakte = GRP 3. Reichweite in % bei 1 Einschaltung x Anzahl der Schaltungen = GRP Der GRP ist ein Hilfswert zum Vergleich der Werbeintensität in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen und ermöglicht einen Vergleich zwischen verschiedenen Mediagattungen. Desweiteren können über den GRP die Reichweiten- oder Durchschnittskontaktdefizite einzelner Werbeträger bewertet werden. Der Werbedruck kann je nach Nutzungsverhalten durch eine hohe Reichweite oder durch viele Kontakte erzielt werden. Im Unterschied zur Nettoreichweite in % beinhaltet dieser Wert alle Kontakte, folglich nicht die Zahl der Personen, sondern Mehrfachkontakte pro Person.
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Hochrechnung
Umrechnung der in einer Stichprobenerhebung ermittelten Größenordnung auf absolute Zahlen der Grundgesamtheit, auch Projektion genannt.
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Hördauer
Die Hördauer (5:00-24:00 Uhr) bezieht sich auf die Zeit, die durchschnittlich pro Kopf der Bevölkerung mit Radiohören verbracht wird. Die Hördauer wird für jeden Sender aus der Summe der gehörten Viertelstunden dieses Senders dividiert durch die Gesamtzahl der Befragten (Hörer und Nichthörer) gebildet. Die Hördauer kann sender-und regionalbezogen ausgewiesen werden.
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Hörer gestern
Unter den "Hörer gestern" versteht man alle Personen, die im Tagesablauf (5:00-24:00 Uhr) während mindestens eines Zeitintervalls (15 Minuten) Radio gehört haben, und sei es auch nur für ein paar Minuten. (Schon mal gehörte Sender -> Weitesten Hörerkreis -> Hörer Gestern).
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Hörer pro durchschnittlicher Stunde
In der MA bezeichnet er die segmentierte durchschnittliche Stundenreichweite in den werbetragenden Stunden von 6.00 bis 18.00 Uhr Montag bis Samstag, wobei die Interviews für Sonntag bei der Segmentation so behandelt werden, als hätten sie von Montag bis Samstag stattgefunden. Demnach stellt er einen Mittelwert aller Stunden mit Werbung zwischen 6.00 und 18.00 Uhr dar und gibt an, wie viele Personen im Durchschnitt bei der einmaligen Schaltung eines Werbespots in dieser Zeit erreicht werden.
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Hörer pro Stunde
Die aufgrund der Hörwahrscheinlichkeit rechnerisch ermittelte Nutzungswahrscheinlichkeit für die werbetragende Sendestunde eines Hörfunkprogramms.
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Hörer pro Tag (HpT)
Der HpT wird auf Basis des Hörer gestern rechnerisch ermittelt, also ein nachträglich bestimmter Wahrscheinlichkeitswert, der sich aus der Nettoreichweite aller werbetragenden Stunden eines Programms errechnet. Dabei wird der Hörer gestern segmentiert (auf p-Wert-Basis) und anschließend als HpT ausgewiesen (alle werbetragenden Stunden einer Angebotsform zwischen 5-24 Uhr 1x belegt.)
Index
Eine Kennziffer, die bestimmte Faktoren (z.B. Umsatz) im Verhältnis zum Durchschnitt beschreibt. Ein Index-Wert größer 100 bedeutet, daß ein Merkmal überprortional ausgeprägt ist.MA Intermedia
Sie besteht aus der Fusion/Zusammenführung der GfK Daten zum TV mit dem Datensatz der Pressemedien (WTK- Chancen von Publikumszeitschriften, Lesezirkel, Konpress, Stadtillustrierte, Supplements, Kino, Tageszeitungen) und der Radio-MA (WTK-Chancen von Hörfunk) allerdings in Anlehnung an den Pressedatensatz, wodurch sich die Fallzahl des elektronischen Datensatzes reduziert. Die intermedialen Zählungen dürfen grundsätzlich nur aus dem Intermedia-Datensatz auf Basis Pressemedientranche gezählt werden. Dieser Datensatz beinhaltet ausschließlich Informationen auf Werbeträgerkontaktchance. Analysen, die ausschließlich Radio Medien beinhalten, müssen aus dem MA Radio-Datensatz gezählt werden.top
Intermedial
Innerhalb mehrerer verschiedener Mediagattungen.
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Intramedial
Innerhalb einer Mediagattung.
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Kontakt
Kontakt bezeichnet jede noch so flüchtige Berührung einer Person oder eines Haushalts mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Man unterscheidet in Werbeträgerkontakt (WTK) oder Werbemittelkontakt WMK.
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Kontaktchance
Die Chance, die ein Werbungtreibender hat, über die von ihm im Werbeträger eingesetzten Werbemittel in Kontakt mit Lesern, Sehern oder Hörern zu kommen.
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Kontakthäufigkeit
Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger oder einer Kombination von Werbeträgern hat.
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Kontaktklassen
Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten (Anzahl der Kontakte, die z.B. ein Hörer mit einem Radiosender hat) zu Gruppen, beispielsweise Personen mit mindestens 5 Kontakten, um die Lernfähigkeit von Werbebotschaften zu beurteilen.
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Kontaktverteilung
Bei Mehrfachschaltungen in einem oder mehreren Werbeträgern werden die Zielpersonen durch interne und externe Überschneidungen zum Teil mehr als einmal erreicht. Die Kontaktverteilung gibt Auskunft, wie sich die Mehrfachkontakte (nach Kontaktklassen) über die erreichten Personen verteilen.
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